This entry was posted on Mittwoch, Februar 17th, 2010 at 00:42 and is filed under Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.


Zuchtrosen
Wer seinen Garten auf eine edle und klassische Art und Weise verschönern will, der kann mit Rosen nichts falsch machen. Grundsätzlich unterscheidet man bei Rosen zwei Arten: Wildrosen und Zuchtrosen.
Rosenarten
Erstere wurden in ihrer Entwicklung nicht beeinflusst. Sie wachsen so, wie sie in der Natur vorkommen. Es gibt also keine einheitliche Höhe und auch das Volumen der Rosen ist nicht abhängig von ihrer Genetik sondern von dem Platz, den sie zur Verfügung haben. Stehen sie also in einer dicht bewachsenen Umgebung, entwickeln sie sich eher in die Höhe, stehen sie frei, entfalten sie sich in die Breite. Wildrosen sind in deutschen Gärten eher wenig vorhanden.
Zuchtrosen hingegen haben an Popularität in den letzten Jahrzehnten nichts eingebüßt. Nach wie vor sind die von Rosenzüchtern entwickelten Varianten immer noch die beliebtesten. Bei professionellen Züchtern werden Rosen in viele unterschiedliche Kategorien aufgeteilt. Für den Endverbraucher ist es nur wichtig, die Rose nach dem Ort auszusuchen, an dem sie letztendlich gepflanzt werden soll. Hier gibt es drei große Kategorien.
Beetrosen
Zum einen gibt es die Beetrosen. Diese haben viele und/oder große Blüten. Zu dieser Untergruppe zählen auch die Edelrosen, auch Teehybriden genannt, die die erste gezüchtete Form von Rosen darstellt. Beetrosen werden etwa kniehoch und entwickeln ein großes, aber kontrolliertes Volumen. Sie tragen keine Einzelblüten und eignen sich dadurch auch in kleinen Gärten als kompakter, buschiger Blickfang. Sie lassen sich auch als Bordüre Rosen zur Weg- oder Beetbegrenzung einsetzen.
Außerdem bieten sie die größte Vielfalt aller Rosengruppen auf, was Blütenformen und -farben angeht. Zudem sind Beetrosen recht robust und zeigen sich sogar von Hitze, Halbschatten und Regen unberührt. Zusätzlich bestechen sie durch eine lange Blütezeit und einen angenehmen Duft. Für genau diese Rosen wurde das ADR-Siegel (Allgemeine Deutsche Rosenneuheitsprüfung) entwickelt, mit der sich geprüfte, widerstandsfähige Rosen auszeichnen lassen.
Kletterrosen und Parkrosen
Zur zweiten Gruppe zählen die Kletterrosen. Diese werden in zwei Kategorien unterteilt. Es gibt mehrmals blühende Rosen, die zwischen zwei und vier Metern groß werden und die beschnitten werden müssen. Außerdem gibt es die Gruppe der nur einmal blühenden, stark wachsenden Kletterrosen, die meist nicht beschnitten werden müssen. Auch hier gibt es eine große Auswahl an Farben und Formen. Oft wird diese Rose mit der Clematis kombiniert, was ein sehr schönes Bild ergibt.
Als letzte Gruppe wären die Parkrosen zu nennen. Diese Stammen direkt von den Wildrosen ab und wurden nur durch Selektion nach intensiven Farben und gefüllten Blüten ausgewählt, aber nicht gekreuzt. Deshalb haben sie die gleichen Eigenschaften wie die Wildrosen behalten und sind besonders pflegeleicht, unempfindlich und robust. Zudem gibt es noch viele Unterkategorien wie die Zwergrosen. Die Auswahl ist also schier unendlich und somit gibt es für jeden Garten und jeden Geschmack das Passende.
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